Wo sind denn deine Gedichte, Mama?

Es ist März 2026. Ja. Wo sind sie? Ich habe letztes Jahr Vollgas gegeben. Ich war motiviert und inspiriert. Vor allem von einer Poetry Dichterin namens Clara Loesel. Ich glaube, dass sie so geschrieben wird. Ich hab schon immer gern geschrieben, aber als ich anfing ihre Gedichte zu lesen, ging es bei mir los.

Du glaubst es vielleicht nicht, aber in meinem Kopf hat es sich ständig gereimt. Mit Tiefgang, auch mal lustig. Ich hab das dann hier verarbeitet und gepostet. Aber es hat sich komisch angefühlt, denn ich drehe mein Innerstes nach außen. Alle können es lesen, sehen und missverstehen.

Ich wollte ja bloggen, um Geld zu verdienen, um meine Freiheit zu leben. Damit ich morgens mit einem Cappuccino am Schreibttisch sitzen kann.

Aber Gedichte sind nicht gewollt.

Glaube ich.

Glaubte ich.

Weiß ich nicht.

Ich habe hier lange nicht mehr reingeschaut und die Texte damals gelöscht. Wo sind meine Gedichte?

Ich weiß es nicht.

Bruno stupst mich an. Ich bin sowieso krank und erkältet. Und ich sage dir ehrlich: Ich bin skeptisch. Alle wollen Geld verdienen, möglichst schnell, mit KI. Anonym.

Aber ich? Will dich sehen, will dich verstehen, will jeden Menschen kennenlernen und das Gute finden.

Was soll ich machen? Weiter schreiben? Sag du es mir. Ich geh jetzt das Bad putzen, dann mit Bruno Gassi.

Alles Liebe,

deine Ute

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert