Was brauchst du wirklich?

Was brauchst du wirklich?

Achtsamkeit, Glück, Freunde, Party, Konsum? Oder einfach einen Kaffee? Was brauchst du wirklich? Lies mal weiter…vielleicht kann ich dir helfen…

Endlich zurück. Endlich zuhause. Endlich alles, wie es immer war. 6.53 Uhr. Mit Cappuccino. Mit Bruno noch schlafend in der Ecke. Ich muss niesen. Einmal, zweimal…zehnmal. Eigentlich niese ich nur, wenn ich gegen etwas allergisch bin. Im wahrsten Sinne des Wortes. Warte kurz…und nochmal. Entschuldige. Wenn du diesen Text so stockend lesen würdest wie er entsteht…und nochmal. Was ist nur los? Meine Nase macht mich verrückt. Ich sitze doch gemütlich an meinem Computer während alle noch schlafen und wälze meine Gedanken mit dir. Für dich. Denn es wird dir ähnlich gehen.

Vielleicht musst du nicht niesen. Vielleicht hast du sogar schon einen ausgeprägten Schnupfen oder liegst gänzlich flach. Stell dir vor, am schlimmsten ist meine Nieserei beim Badputzen. Ich hasse es. Und es kommt immer wieder. Das Muss. Putzfrau? Danke, nein. Kannst du haben. Das ist Eindringling hochpotenziert. Lieber gehe ich unter. Privat ist privat und Bad ist Bad. Reimt sich. Sollte Dichterin werden, haha. Vielleicht komme ich so ins Bücherregal und in den Kopf anderer Leute.

Ja, ich will wissen, wie es dir geht. Frei und unverblümt. Ich will wissen, ob dein Gedankenkino auch dem Filmpalast gleicht. Du willst mir doch nicht erzählen, dass du nichts in Frage stellst und einfach vor dich hinlebst, gedankenfrei und glücklich.

Dann wärest du nie krank. Kein Rücken, kein Kopfweh, kein Bauch, keine großen oder kleinen Wehwehchen. Und kein Schnupfen. Ist frech, das zu behaupten, oder?! Aber ich stehe dazu. Die Pharmaindustrie ist so reich, weil wir über unsere Grenzen gehen. Nie gelernt haben zu laufen. Uns auszudrücken, wann und wo wir wollen. Frei zu sein und unserem Bauchgefühl zu folgen. Die Welt zu entdecken. Nein, nicht unbedingt Bali oder einen anderen Kontinent. Die Welt in dir. Die ist riesig. Die ist unendlich und ich wette, du würdest bis in die nächste Stadt laufen können, wenn du die Wege verfolgen würdest.

Ohne Schnupfen, ohne niesen, ohne Krankheit würdest du von einem Abenteuer in das nächste kommen. Du würdest Blumen finden, mit Schätzen nur für dich. Kleine Geschenke am Wegesrand, weise Menschen, Wesen, die zuhören, dir Mut machen und dir den richtigen Weg zeigen. Den Weg zu dir. Zu deinem Herzen. Vielleicht auch ohne Umwege, weil du einfach du bist und gut genug.

Du bist gut genug.

Hast du das gehört?

Du bist gut genug.

Den Satz kennst du. Die Bedeutung auch. Aber die Zweifel sind groß. Richtig? Geh noch mal zurück. Zur letzten Weggabelung. Dort, wo dir jemand geflüstert hat, deinem Gefühl zu folgen. Einfach zu machen. Ohne Druck, ohne Zweifel ohne Fragen. Keine Wertung steht am Ende deines Schaffens. Einfach nur ein gutes Gefühl. Das ist der innere Frieden. Das ist, was du suchst. Was du brauchst. Was du willst. Innerer Frieden. Unbezahlt und doch Gold wert.

Meine Nase ist frei. Bruno liegt seelig im Körbchen, während meine Tochter ihn streichelt und all ihre Liebe fließen lässt. Mein Puls fährt runter und dieses schöne Gefühl breitet sich aus. Für Gefühle gibt es ja leider keine Worte, aber ich weiß, dass du es kennst. Ich weiß, dass es ist, dessen wir alle nachjagen.

Eine ganze Industrie fusst darauf und will dein Geld…Achtsamkeit, Auszeit, Yoga, Retreats, Glückscoaches und in der Buchhandlung die extra Ecke mit „Lebenshilfe/Spirituelles“. Keiner weiß, wie es wirklich heißt, aber du jagst ihm nach und verlierst dich auf dem Weg in Stress und Generve anderer Leute.

Ich sag dir was und hör gut zu: du brauchst nicht viel. Eine Zutat reicht. Vielleicht noch eine Person oder ein Tier auch. Vielleicht einfach du selbst. Aber rate mal…

….

….

und?

Richtig! …es ist Liebe.

Zu dir.

Kostenlos. Und im Überfluss.

Manchmal sogar schön verpackt und geliefert von deinen Liebsten. Partner, Kind, Hund oder ähnliches.

Nimm es an. Pack es aus.

Lass es leuchten. Das ist dein Licht. Dein Leben. Deine Gesundheit. Dein innerer Frieden.

Mehr brauche ich nicht sagen. Bruno liegt neben mir. Die Sonne geht auf. Für dich und für mich.

Alles Liebe,

Ute

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